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Schwerpunkte der Maßnahmen in Kooperation des Diakonischen Werkes Plettenberg-Lüdenscheid und der Argen im Umfeld ist die schrittweise Integration in eine normale Alltags- und Arbeitssituation. Dazu gehört zunächst die Aufnahme einer regelmäßigen Beschäftigung im geschützten Rahmen und damit einhergehend die Aufarbeitung von persönlichen Defiziten sowie anderer Problemfelder im persönlichen Umfeld.
Die niederschwellige Stabilsierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose aus dem Fallmanagement der Argen zielt darauf, die Teilnehmenden durch vertrauensvollen Umgang und intensive Betreuung in 6 Monaten zur Mitarbeit zu motivieren und so mit ihnen Problemlösungen erarbeiten zu können. Die bis zu 20 Teilnehmenden kommen aus Werdohl, Plettenberg, Neuenrade und Altena. Die SIGA bietet Beschäftigungen in den Arbeitsbereichen Montage, Buchbinderei und Schneiderei nach Zuweisung durch das Fallmanagement der Arge. Die Wochenarbeitszeit in der Maßnahme beträgt je nach individueller Belastbarkeit 15-30 Stunden. Eine Steigerung der Arbeitszeit wird entsprechend der Entwicklung der Teilnehmenden angestrebt.
Die einzelnen Arbeitsfelder gehen von einfach strukturierten Tätigkeiten bis hin zu komplexen Arbeitsgängen, so dass gewährleistet ist, jede/n Teilnehmende/n individuell nach ihren/seinen Fertigkeiten und Fähigkeiten einzusetzen. Die Teilnehmenden werden in den normalen Alltagsprozess in den einzelnen Arbeitsgruppen integriert, so dass möglichst schnell ein Arbeitsalltag herbeigeführt wird.
Ziel der anderen Maßnahme mit einer Laufzeit von ca. 9 Monaten, die in der SIGA durchgeführt wird, ist die berufliche (Re-)Integration der Frauen.
Für bis zu 15 langzeitarbeitslose Alleinerziehende oder als in Partnerschaft Lebende, die sich nicht in der Lage sehen, zusätzlich eine Berufstätigkeit aufzunehmen, bietet die SIGA mit einer gelernten Schneidermeisterin Beschäftigung in dem Arbeitsbereich Schneiderei. Das Arbeitsfeld geht von einfach strukturierten Tätigkeiten bis hin zu komplexen Arbeitsgängen, so dass bei dieser Maßnahme ebenfalls gewährleistet ist, jede Teilnehmende individuell nach ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten einzusetzen.
Für Frauen mit Kindern wird eine Kinderbetreuung mit einer Erzieherin eingerichtet, so dass sowohl die Mütter als auch die Kinder sich an die neue Situation gewöhnen und die zeitweilige Trennung trainieren können.
Parallel wird mit den Teilnehmenden eine erforderliche Kinderbetreuung über Kindergarten, Tagesmutter etc. erarbeitet und organisiert, die mit Beginn der Kernphase starten soll.
Die Anleiterin begleitet die in der Maßnahme beschäftigten Teilnehmenden fachlich und unterstützt sie im Rahmen ihrer täglichen Arbeit. Sie ist die erste Ansprechpartnerin bei arbeitsbezogenen Problematiken, wie z.B. dem Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten und der Einhaltung von Schutz- und anderen Arbeitsvorschriften. Sie stellt sicher, dass die übertragenen Arbeiten die Teilnehmenden nicht überfordern und trainiert Sorgfalt und Zuverlässigkeit ein.
Die Wochenarbeitszeit in der Startphase ist 15 Stunden, der Anteil der praktischen Tätigkeit beträgt ca. 40 % in dieser Phase. In der Kernphase werden die Teilnehmenden, 15-30 Stunden wöchentlich, in einem Projekt beschäftigt.
Eine Steigerung der Arbeitszeit wird entsprechend ihrer Entwicklung angestrebt.
Der Anteil der praktischen Tätigkeit beträgt ca. 60 % in dieser Phase.
Ziel der Projektarbeit ist die Schaffung einer Sozialen Begegnungsstätte im Zentrum der Stadt Werdohl.
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